Veröffentlicht am 22 Mai 2025
Warum Sie Lithium-Ionen-Akkus nicht in einem Sicherheitsschrank aufladen sollten

Wo kann man Lithium-Ionen-(Fahrrad-)Akkus sicher aufladen? Und warum ist ein Sicherheitsschrank – auch bekannt als Gefahrstoffschrank – nicht die sicherste Lösung? In diesem Blog erklären wir, wie Sie Akkus zuverlässig und sicher laden – und warum Sie sich für einen zertifizierten Akkutresor entscheiden sollten.
Was ist ein Sicherheitsschrank?
Sicherheitsschränke, auch Gefahrstoff- oder Chemikalienschränke genannt, sind für die Lagerung brennbarer Flüssigkeiten konzipiert. Sie entsprechen den Richtlinien EN 14470-1 und sollen den Inhalt vor externem Feuer schützen. Das funktioniert gut bei Chemikalien, aber nicht bei Lithium-Ionen-Akkus.
Warum ein Sicherheitsschrank bei einem Akkubrand versagt
Einige Hersteller statten ihre Sicherheitsschränke mit Steckdosen aus, um das Laden von Akkus zu ermöglichen. Doch das macht sie nicht automatisch sicher für Lithium-Ionen-Batterien.
Kommt es zu einem Akkubrand , entsteht ein intensives Feuer im Inneren mit extremer Hitze und starker Rauchentwicklung. Ein Gefahrstoffschrank ist dafür nicht ausgelegt. Das Feuer bleibt nicht im Schrank – Türen können durch den Druck sogar aufspringen.

Ein Beispiel für einen Sicherheitsschrank
Unterschied zwischen Gefahrstoffschrank und Akkutresor
Ein Akkutresor ist speziell dafür entwickelt, einen Akkubrand innerhalb des Tresors zu halten. Die Akkutresore von Batteryguard verfügen über eine robuste Tresorkonstruktion und ein schweres Schließsystem. Dadurch bleibt ein Brand kontrollierbar und breitet sich nicht auf die Umgebung aus.
Der Batteryguard XL ist zudem gemäß VDMA 24994 von der ECB-S zertifiziert. Dieses unabhängige Zertifikat bestätigt, dass der Akkutresor selbst extremsten Bedingungen standhält – inklusive eines echten Akkubrands. Möchten Sie mehr über die Unterschiede zwischen einem Akku-Schrank und einem Akkutresor erfahren? Lesen Sie weiter in unserem Blog
Versicherer setzen auf Sicherheit
Versicherer zeigen sich zunehmend besorgt über die steigende Zahl von Akkubränden und die damit verbundenen hohen Schäden. Umso mehr begrüßen sie die unabhängigen Prüfanforderungen der VDMA 24994, die Klarheit darüber schaffen, welche Akkutresore wirklich sicher sind.
Immer mehr Versicherer nehmen die Verwendung eines Akkutresors, der gemäß den Prüfanforderungen der VDMA 24994 von ECB-S getestet wurde, als Voraussetzung in ihre Versicherungsbedingungen auf. Besonders für Unternehmen, die mit großen Mengen an Lithium-Ionen-Akkus arbeiten, wird dies zu einer wichtigen Bedingung, um weiterhin versichert zu bleiben.
Neugierig auf aktuelle Vorschriften und Anforderungen von Versicherern? Lesen Sie mehr über die Vorschriften und unser Interview mit dem Risikospezialisten Bart van de Broek von Nationale-Nederlanden.
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Arbeiten Sie mit Lithium-Ionen-Akkus? Dann sollten Sie sicher sein, kein unnötiges Risiko einzugehen. Mit unserem Online-Risiko-Check erfahren Sie in weniger als einer Minute, ob Ihre Situation brandgefährlich ist – und welche Maßnahmen Sie treffen können, um das Risiko zu minimieren. Die Teilnahme ist schnell, anonym und völlig unverbindlich.
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